Protokoll des Dojos vom 25. August 2015

Hurra, heute war endlich wieder Coder Dojo in Bonn, und gleich hatten wir wieder tatkräftige Unterstützung aus Potsdam, Nico hat uns besucht und viele grundsätzliche Probleme für uns aus der Welt geschafft. Ist schon hilfreich, wenn man jemanden dabei hat, der sich mit den Sachen etwas auskennt 🙂 (Daher an dieser Stelle nochmal der Aufruf an die Nerds, Programmierer*innen und Auskenner*innen von Bonn: Wir brauchen Know-How und Unterstützung – also Mentor*innen! Kommt und helft uns!)

Nach der langen Sommerpause haben wir ein neues Projekt mit einem gemeinsamen Ziel angefangen: Wir wollen einen Roboter bauen, den die Welt da draußen per Twitter steuern kann. Über eine Kamera soll der Roboter im Gegenzug der Welt zeigen, wo er sich gerade befindet und was er dort sieht.

Als Basis soll das dreirädrige Arduino-Gefährt von Leo dienen, wir hatten damit ja im Dojo vom 2. Juni schon ein paar erste Erfahrungen gemacht. Auf dem Arduino-Gefährt befinden sich ein Arduino Uno gekoppelt mit einem Arduino-Motor-Shield. Leo und Jochim haben sich schon mal mit der Programmierung für “fahr nach links”, “rechts”, “geradeaus”, “zurück” und “halt the fuck an!” auseinandergesetzt.

Die Verbindung zum Internet und also zu Twitter wollen wir über eine Light Blue Bean hinbekommen, die wir dem Gefährt aufsatteln werden und dann per Bluetooth mit einem Programm auf meinem Appel-Laptop kommunizieren lassen wollen. Die Twitter-Auswertung und Logik wird also auf dem Laptop laufen und per Bluetooth an die Light Blue Bean auf dem Gefährt übertragen – und die Light Blue Bean wird dem dort angesiedelten Arduino mit freundlich gemeinten kleinen Stromstößen die Richtung vorgeben.

Das mit der Kamera haben wir auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben, erstmal wollen wir das fahren hinbekommen. Perspektivisch wollen wir das Gefährt aber dauerhaft mit dem Internet verbunden haben, ich habe deswegen mal beim @holadiho gefragt, wie weit er bei Ubirch mit seinem Board mit SIM-Karte ist und ob das vielleicht auf unseren kleinen Roboter passen könnte.

Aber bis dahin haben wir noch genug andere Probleme zu lösen, zum Beispiel dieses Node-RED auf meinem Rechner ans Laufen zu bringen und dem dann auch noch die Kommunikation mit der Light Blue Bean beizubringen. Erstmal muss ich, lese ich gerade, dieses 2,61 Gigabyte große XCode Dingbums installieren. Shice, Mann! Da muss ich ja aus Platzgründen alle Rick-Astley-Videos löschen!

Das nächste Dojo findet am 8. September statt, kommt zahlreich und helft uns! Wir brauchen nicht nur Coding und Tinkering-Hilfe, der Roboter muss ja auch gile aussehen – wir haben uns einen Hund vorgestellt, damit Jochim endlich seinen Luxus-Wortwitz vom Köter-Dojo verwertet sehen kann (Dein Gehirn sollte an dieser Stelle mühelos ein Bild meines müden Lächelns vor Dein inneres Auge zaubern, liebe*r Leser*in!)

Pausanias

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