Das Dojo Bonn ist da! Und wir brauchen Mentor*innen!

Um sich bei den Kolleg*innen der internationalen Coder Dojo Bewegung als sog. Dojo Champion zu registrieren, muss man auf einen Button klicken, auf dem “Jump in” steht. Und genau so ist es dann auch gekommen – wir, Jochim und ich, sind einfach mal reingesprungen.

Nach einigen Wochen Vorbereitung, in denen wir den Raum bei der AWO organisiert, unser Logo erfunden und die Teilnahmebedingungen erstellt haben, in denen wir die lokale Presse über unser Vorhaben informiert haben, ging es am Dienstag, dem 10. März tatsächlich los, und zwar gleich mit einem vollen Haus. Wir haben uns riesig über das breite Interesse gefreut, wenn gleich uns das auch vor die Herausforderung gestellt hat, dass wir nicht für jede*n einzelne*n voll da sein konnten, denn wir wussten nicht, wie viele kommen würden, wie alt sie sein würden und welche Interessen sie mitbringen würden – und so verlief die erste Stunde ein wenig chaotisch.

Dennoch sind wir nicht ohne Ergebnis geblieben, wir haben eine Menge spannender und interessanter Themen aufgeschrieben, die wir gar nicht alle gleichzeitig angehen können, aber die uns genügend Inspiration für die nächsten Wochen geben werden. Ich liste die hier mal der Reihe nach auf:

  • einen Minecraftserver aufsetzen
  • Minecraft Mod
  • einen Taschenrechner programmieren
  • eine Website erstellen, eine Webseite programmieren
  • das Coder Dojo Bonn Blog erstellen (hiermit geschehen! Ich werde in der nächsten Session Accounts vergeben, dann können die Teilnehmer*innen auch selbst was schreiben!)
  • Obst Xylophon
  • Wo kann man E-Mails schreiben?
  • Spiele entwickeln, die u.a. Grafik enthalten
  • Java programmieren
  • Java grafische Sachen
  • einen Einblick in Programmiersprachen wie C++
  • einfache Spieleumgebungen gestalten
  • anonym surfen, reicht ein Programm, das eine fremde IP angibt?
  • Open Data Sachen – Bonner Kunstwerke?
  • Statistiken mit R
  • einen Hüpfroboter bauen

Viele haben uns gefragt, womit sie uns am meisten helfen können. Die Antwort ist klar: Wir brauchen noch zwei bis drei Mentor*innen, damit jede Gruppe, die sich mit einem Thema beschäftigt, eine*n Aktivator*in hat. Viele der Kinder und Jugendlichen sind voller Elan, aber sie benötigen Unterstützung darin, wie man eine Problemstellung in kleine Teilprobleme zerlegt und in welcher Reihenfolge man sie am besten angeht.

Ich glaube, dass die Mentor*innen, die wir suchen, keine außerordentlichen IT-Skills brauchen, sondern vielmehr mit einem beherzten “Weiß ich auch nicht, lasst es uns im Internet herausfinden!” einfach anfangen und die Kinder und Jugendlichen mitnehmen.

Also meldet Euch, springt mit uns einfach rein, es macht riesigen Spaß (und darum soll’s ja gehen!)

Die nächste Session findet übrigens am 24. März 2015 um 15:00 Uhr in der AWO Beuel, Neustraße 86, 53225 Bonn, statt! Ich werde dann auch mal ein wenig Elektronik-Bastelzeug mitbringen, damit die jüngeren ein niedrigschwelliges Angebot zum Mitmachen haben. Ich habe in zwei Bastel-AGs zusammen mit Stephan Noller und Herrn Poloczek in Köln damit sehr gute Erfahrungen gemacht, Stephan hat das hier auch noch einmal verbloggt.

Pausanias

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